Ingwersaft mit Beeren

Ingwer gilt als eine der bekanntesten Heilpflanzen – egal ob bei Halsschmerzen, Migräne oder Erkältungen, er ist häufig Bestandteil gesunder Tees und wirkt entzündungshemmend. In Erinnerung geblieben ist mir die Wurzel aber insbesondere aufgrund ihres sehr scharfen Geschmacks.

Meinen Mann versorge ich mittlerweile möglichst täglich mit Ingwer. Damit das gut funktioniert und auf Dauer nicht langweilig wird, oder irgendwann gar Abneigung auslöst, habe ich mir ein paar Tricks einfallen lassen.

Der hier vorgestellte Ingwersaft steckt voller Antioxidantien, Gingerol und Curcumin – alles Stoffe, denen man krebshemmende Wirkung zuschreibt und die Entzündungen vorbeugen/bekämpfen. Durch die Süße der Beeren schmeckt man den scharfen Ingwer auch nicht ganz so intensiv heraus – das sorgt bei uns für Abwechslung, da ich den Saft jeden zweiten Tag zubereite 🙂

Für zwei Liter braucht ihr:

  • 1,5L kochendes Wasser
  • 90-100g Ingwerwurzel
  • 10g Kurkumawurzel
  • 65g Himbeeren
  • 85g Blaubeeren
  • 75ml Aroniasaft (alternativ geht auch Cranberrysaft)
  • 1 Zitrone
  • 3 EL Agavendicksaft
  • Ein paar Blätter frischen Thymian
  • Drei Zweige Minze

 

So geht’s:

Das Wasser aufkochen, währenddessen Ingwer und Kurkuma gut waschen und in 1cm dicke Würfel oder Scheiben schneiden. Die geschnittenen Wurzeln in eine große Schüssel (mind. 2L Fassungsvermögen) geben, oder eine Kanne verwenden. Mit dem kochenden Wasser übergießen, einen Zweig frische Minze, sowie einige Blätter Thymian mit hineingeben und die Kanne verschließen. Mindestens sechs Stunden ziehen lassen (am besten über Nacht).

Aroniasaft, Himbeeren und Blaubeeren in einem Standmixer pürieren. Das Ingwerwasser durch ein feines Sieb in eine Kanne schütten, um die Wurzeln und Kräuter aufzufangen – es sollte eine gelbliche Farbe haben. Die Zitrone auspressen und gemeinsam mit den pürierten Beeren zum Ingwerwasser geben. Mit einem Kochlöffel kräftig umrühren.

Nach Geschmack kann man den Saft noch mit Agavendicksaft süßen – bei uns sind in der Regel 3EL nötig, bis es uns am besten schmeckt. Zwei Zweige Pfefferminze mit in die Kanne geben und darin belassen – das sorgt noch einmal für ein bisschen Frische.

Ich lassen den Ingwer und Kurkuma in der Regel über Nacht ziehen und bereite den Saft morgens dann fertig zu. Man kann ihn auch wunderbar mit zur Arbeit nehmen und über den Tag verteilt trinken. Häufig trinken wir ihn auch einfach pur, ohne den Beerensaft, aber mit der Zitrone. Ein wahres Powergetränk – auch bei Erkältungen, oder um das Immunsystem anzuregen!

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