Mandelkuchen

Gestern überkam uns spontan die Lust auf Süßes – Anlass, mich an meinem ersten Kuchen zu versuchen, der nicht nur vegan ist, sondern auch auf industriellen Zucker und Weizenmehl verzichtet. Dadurch lässt er den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen, was nicht nur unser Gewissen beruhigt, wenn wir uns ein Stück gönnen, sondern auch weniger Glukose in unserem Organismus freisetzt.

Ihr benötigt:

  • 90g Kokosmehl
  • 150g Birkenzucker
  • 1 Packung Backpulver (21g)
  • 200g Mandeln
  • 50g Kokosraspeln (es gehen auch Haselnüsse)
  • 170 ml Sojamilch
  • 130ml Kaffee oder Sojamilch mit Schokoladengeschmack
  • 60g  Pflanzencreme oder Margarine
  • 3 EL Backkakao
  • 1-2 EL Mandelmuß
  • 5 EL Agavendicksaft
  • 1 Karotte
  • Zimt
  • 50g gestiftete Mandeln

Los geht’s!

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kokosmehl und Backpulver verrühren, Birkenzucker, Mandeln, Kokosraspeln und Backkakao zugeben und noch einmal gut mischen. Sojamilch und Kaffee (bzw. Schoko-Sojamilch) mit der Mehlmischung verrühren und mit der Pflanzencreme mindestens zwei Minuten mixen. Agavendicksaft und Mandelmuß esslöffelweise hinzufügen und eine Messerspitze Zimtpulver einrieseln lassen.

Die Karotte raspeln und unter die Mischung geben. Den Teig noch einmal gut mixen und in eine mit Pflanzencreme oder Margarine leicht eingefettete Springform füllen. Mit den Händen vorsichtig in die Form drücken, bis der Teig gleichmäßig verteilt ist und ihn dann mit den gestifteten Mandeln bestreuen.

Der Kuchen kommt für ca. 30/35 Minuten auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen. Je nach Gerät kann die Backzeit ein wenig variieren – schaut am besten nach 20 Minuten mal nach dem Kuchen 🙂 Wird er oben bereits frühzeitig zu dunkel, könnt ihr ein Stück Alufolie auf die Form legen, bei mir war das aber nicht der Fall.

Den Kuchen gut auskühlen lassen und anschließend in Stücke schneiden. Statt Staubzucker (Puderzucker für meine deutschen Besucher 🙂 ) könnt ihr ein wenig Agavendicksaft oder flüssigen Honig über die Stücke träufeln, wenn euch noch Süße fehlt.

Als vegane, zucker- und mehlfreie Süßspeise ist der Mandelkuchen für zwischendurch gut geeignet und belastet Körper und Gewissen nicht ganz so sehr wie die meisten herkömlichen Kuchen es tun würden.

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