Quinoa-Salat

Da ich in letzter Zeit sehr viel gebacken habe, um diverse vegane Backideen an unseren Gästen “auszuprobieren”, musste natürlich auch einmal wieder eine brauchbare Hauptspeise auf den Tisch. Bei diesem Rezept habe ich zum ersten Mal Algen ausprobiert – ziemlich erfolgreich sogar 🙂

Algen werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bereits seit tausenden von Jahren eingesetzt und gelten als entzündungshemmend, sowie entgiftend. Es gibt Hinweise darauf, dass sie den Heilungsverlauf hormonabhängiger Krebsarten begünstigen und das generelle Tumorwachstum behindern können. Aus all diesen Gründen wollte ich auch einmal versuchen, die doch eher ungewöhnliche Zutat in unseren Speiseplan zu integrieren. Am besten ihr probiert es einfach selbst aus und kostet euch durch einige verschiedene Sorten 🙂 Ich empfehle insbesondere Chlorella, Spirulina, Nori, Wakame (grüne Algen), aber auch Kombu (braune Algen), wie ich sie für dieses Rezept verwendet habe.

Zutaten:

  • 250g Quinoa
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Spitzpaprika
  • 130g Vogerlsalat, Eisbergsalat oder Chinakohl
  • 130g Champignons
  • 1 Karotte
  • 10 Cherrytomaten
  • 1 Handvoll Spinat
  • 1 Handvoll getrocknete Algen (~20-30g)
  • 2 Radieschen
  • 1/4 Stange Lauch
  • 1/2 oder 1 Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • Chili
  • Arrabiata-Gewürz (oder eine Mischung zu jeweils gleichen Teilen aus Chili, Knoblauch, Zwiebel, Basilikum und Oregano)
  • Sesamkörner zum Anrichten

To do:

Die Algen nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einlegen, bis ihr sie weiterverarbeiten könnt – die Dauer variiert je nach gewählter Art. Den Quinoa heiß waschen und anschließend mit der Gemüsebrühe aufkochen. Hitze reduzieren und für ca. 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend von der Herdplatte nehmen und fünf Minuten quellen lassen.

In der Zwischenzeit sämtliches Gemüse waschen. Den Salat ggf. schneiden und in eine große Schüssel geben, die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Champignons mit Arrabiata, etwas Salz und Pfeffer würzen und in etwas Kokos- oder Olivenöl von beiden Seiten anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben.

Radieschen, Karotten, Paprika und Lauch in dünne Scheiben schneiden, Cherrytomaten halbieren und mit den Zwiebeln, Spinat und gebratenen Champignons zum Salat geben. Je nach gewünschter Intensität nur eine halbe oder die ganze Zitrone auspressen und den Saft mit Olivenöl, Chili und Arrabiata-Gewürz, sowie Salz, Pfeffer und den beiden gepressten Knoblauchzehen mischen. Gegebenenfalls könnt ihr ein wenig kaltes Wasser untermischen. Den Quinoa könnt ihr entweder noch warm unter den Salat mischen, oder ihn erst abkühlen lassen – uns schmecken beide Varianten sehr gut 🙂

Das Dressing ebenfalls zugeben und den Salat gut durchmischen. Zuletzt kommen noch die Algen dazu, die dem Gericht einen ganz einzigartigen Geschmack verleihen. Beim Herausnehmen aus dem Wasser drückt ihr sie am besten leicht aus und bestreut sie auf dem fertigen Salat noch mit einigen Sesamkörnern.

Der Quinoa-Salat eignet sich auch hervorragend zum Mitnehmen auf die Arbeit, da er gut vorbereitet werden kann und sowohl warm als auch kalt schmeckt.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

 

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