Eingelegter Ingwer

Passend zum Namen meines Blogs heißt es heute wieder: Ingwer, Ingwer, noch mehr Ingwer 😀 Diesmal in einer etwas ungewöhnlichen Form, nämlich in Apfelessig und Kräutern eingelegt.

Auf Instagram wurde ich jetzt schon einige Male gefragt, wofür ich den eingelegten Ingwer denn so verwende. Im Grunde genommen kann man mit ihm sehr viel anstellen, so schmeckt er meinem Mann beispielsweise zu belegten Broten sehr gut, ich peppe aber auch gerne Salate oder diverse Pfannengerichte damit auf, oder reiche ihn zu Sushi bzw. pikanten Suppen. Ein toller Allrounder also für alle, die den scharfen Geschmack von Ingwer und seine gesundheitlichen Vorteile schätzen.

Meinen ersten Versuch habe ich mit Reisessig gemacht, mittlerweile bin ich jedoch auf Apfelessig umgestiegen, da er einen Stoff namens “medium-sized-alpha-glycan” (NMalphaG) enthält, der nur bei der Fermentation von Äpfeln entsteht und dem man nachsagt, Tumorzellen angreifen zu können.

Reisessig ist aber natürlich auch in Ordnung, wenn ihr keinen Apfelessig mögt.

Die gesundheitsfördernden Eigenschaften der “Powerwurzel” bleiben beim Einlegen übrigens erhalten, durch den würzig-sauren Geschmack, der beim Einlegen entsteht, greift man aber vielleicht einmal ein wenig öfter zu, wenn man puren Ingwer nicht wirklich in seinen Speiseplan integrieren möchte. Durch Kräuter, Kurkuma und Honig kommen noch einmal mehr Vitamine und Mineralstoffe ins Spiel und es entsteht ein gesunder Snack, der sich nach Lust und Laune mit leckeren Gerichten kombinieren lässt. 🙂

Zutaten für ein Glas:

  • 150g Ingwerwurzel
  • 2 TL Salz
  • 150ml Apfelessig oder Reisessig
  • 1/2 TL Koriander
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Petersilie
  • 1/2 TL Kurkumapulver
  • 50ml Wasser
  • 1 EL Honig (Meine Empfehlung: Manuka-Honig!)

So geht’s:

Den Ingwer waschen und schälen. Da das mitunter eine ganz schön nervenaufreibende Sache sein kann, breche ich die einzelnen “Äste” des Ingwers meist ab, nachdem ich einmal mit dem Sparschäler so viel Schale wie möglich entfernt habe. Für die Einkerbungen und Furchen nehme ich ein feines Messer. Achtet darauf, so flach wie möglich zu schneiden. Wer es schafft, kann die Schale des Ingwers auch mit den Fingern unter heißem Wasser abreiben, mir gelingt das in der Regel nur leider nicht gut.

Den geschälten Ingwer anschließend in dünne Scheiben schneiden und mit dem Salz mischen. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.

Apfelessig, Wasser, Kräuter und Honig in einem kleinen Topf mischen und erhitzen. Den Ingwer zugeben und unter rühren kurz aufkochen lassen. Gleich vom Herd nehmen und in ein sauberes Einmachglas füllen und verschließen. Lasst den Ingwer auf Raumtemperatur abkühlen und stellt ihn anschließend für mindestens 48 Stunden in den Kühlschrank. Dank Essig hält sich der Ingwer recht lange, ich würde trotzdem empfehlen, ihn innerhalb von 3-4 Wochen aufzubrauchen.

Auf Instagram gibt es in meinen Highlights übrigens in der Rubrik “Viech kostet” ein Video vom ersten Geschmackstest meines Mannes, der nicht wirklich wusste, was ihn erwartet, falls ihr mal reinschauen wollt 😀

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