Beerige Schokotörtchen

Habt ihr auch schon die Erfahrung gemacht, dass spontane Aktionen in der Küche oft die besten Ergebnisse hervorbringen? Ich habe schon sehr oft mit Cashewkernen gearbeitet und dabei die ein oder andere tolle Creme hergestellt. Diesmal habe ich damit kleine Schokotörtchen gefüllt und hätte die Creme am liebsten direkt aufgegessen 😀

Zugegeben, an der Optik kann definitiv noch gefeilt werden, aber die Konsistenz des Bodens und der Creme haben es mir ein bisschen schwer gemacht, die Formen ansehnlich zu füllen. Aber, und das ist schließlich das Wichtigste, sie schmecken hervorragend und stellen wieder eine tolle Möglichkeit dar, gesunde Beeren zu verarbeiten 🙂

In einem meiner letzten Postings habe ich euch ja bereits über die krebshemmenden Eigenschaften der Himbeere erzählt, die Ribisel, oder auch rote Johannisbeere, steht ihr jedenfalls in nichts nach.

Nachdem ich meiner besten Freundin auch einige Törtchen zukommen lassen wollte, habe ich auch eine Variante mit Bananen und Pflaumen gemacht – sie ist nämlich gegen jede Beere dieser Welt allergisch 😉

Zutaten für 12 Stück:

Für den Boden:

  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g Datteln (entsteint) oder Dattelpaste (ich habe meine von Dattelbär / Werbung, unbezahlt)
  • 1 TL Tahin (helles Sesammus) oder Mandelmus
  • 1 Schuss Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)

Für die Creme:

  • 200g Cashewkerne, für mindestens fünf Stunden in kaltem Wasser eingeweicht
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 80g Dunkle Schokolade
  • Abrieb einer Orangenschale

Für die Füllung und das Topping:

Beeren-Variante:
  • 100g Himbeeren
  • 100g Ribisel / Rote Johannisbeeren
Bananen/Pflaumen-Variante:
  • 1 1/2 – 2 Bananen
  • 2 Pflaumen
  • 12 Mandeln

Zubereitung:

Die gute Nachricht gleich vorweg: Das Backrohr bleibt bei diesem Rezept kalt 🙂 Es handelt sich um sogenannte “No bake” Törtchen! Dafür müssen allerdings die Cashewkerne über Nacht bzw. für mindestens fünf Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden.

Die Datteln mit den gemahlenen Mandeln in einen Mixer geben, Tahin und einen Schuss Mandelmilch dazu und mixen. Falls ihr Dattelpaste nehmt, so wie ich, einfach alle Zutaten mit der Hand verkneten, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

Diese auf zwölf gleichgroße Stücke aufteilen. Papierförmchen in die Vertiefungen eines Muffinblechs setzen und jedes Teigstück in eine Form drücken, bis der Boden eben ist.

Die Cashewkerne absieben und durchspülen. Im Wasserbad die Schokolade unter stetigem Rühren schmelzen und mit den Kernen in einen Standmixer geben. Agavendicksaft und die geriebene Orangenschale zugeben und wieder mixen.

Auf den Boden in den Muffinförmchen einige Ribisel (4-6 Stück) legen und mit einem Esslöffel der Creme bedecken, anschließend glattstreichen. Falls ihr die Variante mit den Bananen zubereitet, legt einfach zwei Bananenscheiben auf den Boden.

Pro Törtchen 5-6 Himbeeren als Topping obendrauf setzen und mit einigen Ribiseln am Rand garnieren. Bei der Bananen-Variante die Pflaumen in Spalten schneiden, jeweils eine davon leicht in die Creme drücken und eine Mandel dazusetzen.

Die Schokotörtchen können gleich gegessen werden, am besten schmecken sie aber, wenn sie noch einmal 2-3 Stunden im Kühlschrank durchziehen.

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