Spinat-Frittata mit scharfem Curry-Dip

Kann ein Gericht, das zur Hälfte aus Spinat besteht, denn überhaupt lecker sein? Oh, und ob! Wer einen Beweis fordert, sollte mal diese schnelle Frittata aus Kichererbsenmehl probieren. Man braucht nur wenige Grundzutaten und hat kaum Arbeit – also wieder einmal perfekt für die Feierabendküche 🙂 Wir essen die Frittata am liebsten mit einem würzigen Curry-Dip, prinzipiell könnt ihr aber auch jeden anderen wählen, den ihr zuhause habt oder der euch schmeckt. Die Mischung aus scharfem Curry und Spinat ist meiner Meinung nach jedoch richtig klasse!

Zutaten (ergibt 2 Stück):

Für die Frittata:

  • 200g Kichererbsenmehl
  • 330ml kaltes Wasser
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Sesam
  • 350g Blattspinat
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • Chili
  • Sesam zum Bestreuen

Für den Dip:

  • 75ml Sojamilch (Raumtemperatur)
  • 1 EL Sojajoghurt
  • 1/2 TL Dijon-Senf
  • 75ml Olivenöl
  • 1 TL Essig
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL gemahlener Kurkuma bzw. Kurkuma-Pulver
  • Chili nach Belieben
  • 1/2 – 1 TL Marillenröster oder zuckerfreie Marillenmarmelade (Aprikosen)

Und so einfach geht’s:

Für den Grundteig das Kichererbsenmehl mit dem Wasser, 2 EL Sesam und dem Olivenöl verrühren. Die Mischung bleibt sehr flüssig, also nicht wundern 🙂 Die Schüssel in den Kühlschrank stellen und in einer großen Pfanne ein wenig Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch und die Zwiebel fein schneiden und kurz anbraten. Spinat waschen und in die Pfanne geben, dann einen Deckel aufsetzen und den Spinat zerfallen lassen. Gelegentlich umrühren und die Pfanne wieder abdecken. Gute 3-4 Minuten braten und die Mischung anschließend absieben, damit das ausgetretene Wasser abfließen kann.

Den Spinat zum Teig geben und gut verrühren. Salzen, pfeffern und mit etwas Chili würzen.

Die Pfanne von vorhin ausspülen und darin Olivenöl erhitzen (so viel, dass der Boden leicht bedeckt ist). Die halbe Menge des Teigs einfüllen, mit Sesam bestreuen und die Mischung stocken lassen. Das kann schon einmal gute 5-6 Minuten dauern. Nachdem der ganze Prozess ein wenig an Pfannkuchen/Palatschinken erinnert, kommt man womöglich in Versuchung, die Frittata zu früh zu wenden. Ihr könnt wirklich einige Minuten warten, bevor ihr einmal mit dem Pfannenwender unter den Teig fahrt 🙂 Erst, wenn ihr ihn von allen Seiten gut lockern könnt und die Frittata sich verschieben lässt, solltet ihr sie umdrehen.

Von der anderen Seite noch einmal 2-3 Minuten braten lassen und nochmals mit Sesam bestreuen. Mit der anderen Teighälfte ebenso verfahren.

Für den Dip Sojamilch, Sojajoghurt, Senf, Essig und die Gewürze verrühren. Den Marillenröster kräftig mit dem Schneebesen einarbeiten und einen Stabmixer in das Gefäß stellen. Diesen auf die höchste Stufe schalten und nach und nach das Olivenöl zugießen, bis dieses sich vollständig aufgelöst hat und die Masse fester geworden ist.

Die Frittata mit dem Dip bestreichen und nach Belieben noch mit frischem Gemüse belegen oder pur genießen.

Print Friendly, PDF & Email
Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere